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Integrales Leadership-Programm

Unser Leadership-Programm ist entsprechend dem systemischen Grundsatz, so aufgebaut, dass alle wesentliche Elemente wirksamer Führung in einen sinnvollen Zusammenhang gestellt werden. Durch dieses Zusammenwirken befähigen wir jede Führungskaft dazu, den speziellen Spirit des Unternehmens auf andere, besonders die Mitarbeiter zu übertragen. Die gleichgerichtete Motivation einer Unternehmensgemeinschaft dient dann als Quelle selbstorganisierender Prozesse zur erfolgreichen Bewältigung komplexer und vielschichtiger Herausforderungen. Unser Programm setzt sich aus folgenden Elementen zusammen.



Selbstcoaching

Das Ziel von Selbstcoaching ist die persönliche Inspiration der Führungskraft. Auf dieser Ebene zu führen, heißt, selbst eine Motivationsquelle für andere, Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner zu sein. Persönliche Inspiration entsteht aus einer leidenschaftlich vertretenen Aufgabe, die Kopf und Herz verbindet und ist ein Traum davon, wie die Dinge vielleicht sind, wenn die jetzigen Probleme nicht mehr existieren.

Häufig erscheinen auf dem Weg zur Verwirklichung nach der ersten Begeisterung Hindernisse, die sich bei genauerem Hinsehen vor allem als persönliche Einschränkungen, Befürchtungen und Zweifel darstellen. Nur durch einen bewussten Umgang mit den eigenen inneren Barrieren können die darin verborgenen besonderen Talente eines Menschen erkannt und für die Verwirklichung der eigenen Lebensaufgabe sinnvoll genutzt werden.

Die wichtigste Fähigkeit zur Verwirklichung einer Lebensaufgabe (persönliche Inspiration) ist der Zustand des eigenen Bewusstseins. Dafür ist entscheidend wie aufmerksam wir in jedem Moment sowohl für die äußeren Vorgänge (äußeres Spiel) als auch für die Gedanken und Gefühle im eigenen Inneren (inneres Spiel) sind. Wenn das äußere und das innere Spiel miteinander harmonieren, fließen alle Aktivitäten in einem Zustand der "mühelosen Exzellenz" (Flow) zusammen.



Kernenergie des Unternehmens zum Leben erwecken

Nur wenn es gelingt die Kernenergie, das Wesen eines Unternehmens zu erkennen und in Resonanz zur Begeisterung sowohl der Führungsspitze als auch von Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern zu bringen, entsteht eine Dynamik der Innovation und Exzellenz. Die Kernenergie eines Unternehmens ist in folgenden Elementen enthalten und fließt als positive Absicht in alles Denken und Handeln der Beteiligten ein:

Die Unternehmensmission
Die Mission eines Unternehmens, also die Beantwortung der Frage "Welchem höheren (weiterem) Zweck dient das Unternehmen?" hängt von dem Stand seiner Bewusstseinsentwicklung ab. Dieses Bewusstsein wird von der Führungsspitze des Unternehmens geschaffen und steht daher in engem Zusammenhang zur persönlichen Inspiration (sh. Selbstcoaching).

Bewusstseinstufen eines Unternehmens:



Unternehmenszweck
Der Unternehmenszweck entsteht im Bewusstsein (sh. Unternehmensmission) des Gründers und seiner positiven Absicht, die er mit dem Unternehmen verfolgen will bzw. wollte. Der Unternehmenszweck macht die "Seele" eines Unternehmens aus und ist daher Ausgangspunkt für jedes Ziel und jeden Prozess.

Die Leitwerte
Beschreiben in kurzer und prägnanter Form, die Einstellungen und das Verhalten, mit dem Unternehmenszweck und Vision in der alltäglichen Praxis umgesetzt werden. Nur wenn die Beteiligten einerseits vom Sinn und Nutzen der Leitwerte überzeugt sind und andererseits die Möglichkeit haben diese auch in konkreten Projekten und Aufgaben anzuwenden tragen die Leitwerte zu einer selbstorganisierenden Dynamik im Alltag des Unternehmens bei.

Strategische Vision
Die Strategische Vision beschreibt in bildhafter und/oder narrativer Form die konkrete Zukunft des Unternehmens in 3-5 Jahren und stellt dabei auch den Zusammenhang zur Unternehmensmission, dem Unternehmenszweck und den Leitwerten her.

Wie gut es gelingt die Kernenergie im Unternehmensalltag erlebbar zu machen und als Quelle für hohe Kreativität und Produktivität zu nutzen, lässt sich an dem aktuellen energetischen Zustand des Unternehmens erkennen. Hierfür führen wir spezielle, fragebogenbasierte Messungen durch. Siehe hierzu auch Unternehmensenergie messen



Systemische Unternehmenssteuerung

Das Ziel systemischer Unternehmenssteuerung sind selbstorganisierende Prozesse, die es den Mitarbeitern ermöglichen im Sinne des Ganzen zu denken und handeln. Um Selbstorganisation, das auch wesentliches Element von Innovation ist, zu ermöglichen, sollten Führungskräfte folgenden Prinzipien im Unternehmen Raum geben:

Diversität: vielfältige Kombinationen und Interaktionen von Mitarbeitern aus verschiedenen Unternehmensbereichen und auch mit Kunden und Partnern. Besonders geeignet dafür sind fachübergreifende Projekt- und Teamarbeit, Kundenbefragungen, Netzwerkorganisation.

Ordnung u. Chaos: komplexe Systeme entwickeln sich weder bei völligem Chaos noch in völliger Ordnung am besten weiter, sondern wenn sie sich ‚am Rande des Chaos' befinden. Die richtige Balance zwischen Ordnung und Chaos erhöht den Spielraum für Kreativität und die Chance für Innovationen.

Vernetzung: Kreative soziale Systeme sind dicht vernetzt, die einzelnen Teile also vielfältig miteinander verbunden. Der Sinn liegt vor allem im Austausch von Informationen, dichte Vernetzung fördert diesen Austausch und trägt dazu bei, dass neue Impulse verbreitet werden und den Anstoß zu Entwicklungen und Innovationen geben.

Die Organisationsstrukturen eines systemisch gesteuerten Unternehmens gehen aus den Prozessen zur Umsetzung der strategischen Vision hervor. Dadurch lösen sich die traditionellen Grenzen zwischen einzelnen Funktionen, z.B. Entwicklung, Produktion und Vertrieb auf und werden durch horizontale Netzwerke ersetzt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt am effektivsten Kundenzufriedenheit ermöglichen.



Durch den oben beschriebenen Spirit (sh. Kernenergie d. Unternehmens) sowie die dargestellten Prinzipien erzeugt systemische Unternehmenssteuerung einen hohen Bewusstheitsgrad der Mitarbeiter. Corporate Commitment entsteht, wenn jeder einzelne Mitarbeiter einerseits seine Rolle(n) innerhalb der Geschäftsprozesse kennt als auch den Zusammenhang zur strategischen Vision und dem Unternehmenszweck in seine alltägliche Arbeit integrieren kann. Team- und kooperationsorientierte Arbeitsweisen als auch langfristige Potentialentwicklung unterstützen das Corporate Commitment in einem Unternehmen.



Führungskompetenz

Die wesentliche Aufgabe von Führungskräften, besonders der Führungsspitze ist es eine hohe Unternehmensenergie mit leistungsstarken Mitarbeitern und selbstorganisierenden Prozessen zu erhalten. Um diese Aufgabe zu erfüllen, braucht es in jedem Unternehmen ein gemeinsam getragenes Führungsverständnis. Das Führungsverständnis eines Unternehmens wird sowohl in seinem Leitbild formuliert als auch durch das tägliche Denken und Handeln der Führungskräfte lebendig.

Führungskompetenz bedeutet auch motivierende Mitarbeiterführung. Eine selbsterzeugende Motivationsdynamik entsteht, wenn möglichst alle Mitarbeiter die Möglichkeit haben, ihre persönliche Inspiration und Begeisterung (wieder) zu finden (s.a. Selbstcoaching). Die Investition in diesen Bewusstwerdungsprozess kann später viele Kosten für Verhaltenstraining u. -coaching einsparen, denn ein intrinsisch motivierter Mensch sucht selbständig nach geeigneten Wegen.


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