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Strategisches Talentmanagement
Die Ausgangsfragen jeder Potentialanalyse und -entwicklung sollten stets lauten: "Mit welchen Strategien wollen wir unsere Ziele erreichen?" und "Welche Fähigkeiten unserer Mitarbeiter benötigen wir dafür?". Erst mit eindeutigen Antworten, kann im nächsten Schritt geklärt werden, über welche Kompetenzen die Mitarbeiter und Führungskräfte verfügen bzw. verfügen sollten, um die gewünschten Vorgehensweisen anzuwenden und die angestrebten Ziele zu erreichen. Um diese Fragen zu klären begleiten wir folgenden dreigliedrigen Prozess:
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Die Kompetenzanforderungen werden aus den strategischen Zielen abgeleitet und für die zentralen Funktionsbereiche des Unternehmens beschrieben. Methodisch unterstützt werden kann diese Analyse durch Funktionsbeschreibungen, Befragungen von Schlüsselpersonen der verschiedenen Fachbereiche oder/und durch externe Benchmarks.
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Das beste Auswahlverfahren gibt es nicht. "State of the Art" ist ein Methodenmix bestehend aus vergangenheitsbezogenem Selbst- und Fremdbild, situationsbezogenem Assessmentverfahren sowie zukunftbezogener Prognose durch wissenschaftliche Testverfahren. Alle Methoden des Auswahlverfahrens müssen die strategisch benötigten Kompetenzen im Fokus haben.
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Nach einem erfolgreichen Auswahlverfahren werden gemeinsam mit den Talenten Ziel- und Entwicklungspläne innerhalb relevanter Karrierepfade erstellt. Die Verantwortung für die Umsetzung dieser Pläne muß schon im Vorfeld zwischen Talenten, Führungskräften und Personalentwicklung eindeutig geklärt und akzeptiert sein. Methodisch unterstützt werden können Entwicklungspläne durch Entwicklungsgespräche, -workshops sowie "on the job"- Maßnahmen, z.B. Projektarbeit, zeitbegrenzter Standortwechsel und Auslandsentsendungen. In Frage kommen auch "off-the-job"-Maßnahmen, z.B. Schulung, Training, Coaching und Mentoring.
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Methoden des Strategischen Talentmanagements
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Das 360° Assessment ist die Einschätzung des entwickelten Potenzials bezogen auf ein zugrundegelegtes Kompetenzprofil und erfasst die Perspektive des Kandidaten (Selbsteinschätzung) sowie verschiedene Fremdperspektiven. Eine 360° Perspektive setzt sich aus dem Feedback der direkten und übergeordneten Führungskräfte, der Kollegen, der Mitarbeiter sowie der Geschäftspartner und Kunden zusammen. Statt der 360° Perspektive können auch 90° Perspektiven (Kandidat, Führungskraft/-kräfte, Kollegen) oder 240° (Kandidat, Führungskräfte, Kollegen, Mitarbeiter) erstellt werden. Aus der Analyse dieser Interviews lässt sich dann der jeweilige Ausprägungsgrad der gewünschten Kompetenzen aus der Sicht verschiedener Feedbackgeber erkennen.
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Die Aufgaben eines Einzel- oder Gruppen-Assessments werden an das Kompetenzprofil so angepasst, dass eine kritierienbezogene Auswertung möglich ist. Die geschulten internen/externen Beobachter bewerten PC-gestützt., sodaß die Ergebnisse sofort nach dem AC dargestellt werden und/oder in einen Gesamtbericht einfließen können.
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Im Online-Assessment wird der Kandidat durch verschiedene, dem Kompetenzprofil entsprechende Situationen geführt, für die er seine Handlungs- und Vorgehensweisen darstellen soll. Jede persönliche Antwort wird mit einer Normgruppe verglichen. Das Gesamtergebnis zeigt dann, welche Stärken und Schwächen der Kandidat in bezug auf die Vergleichsgruppe hat und wie diese einzuordnen sind.
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